Literarischer Montag
MICHAEL BRANDNER liest aus »Kerl aus Koks«

Eine Kindheit zwischen Kohlenstaub, Zechensiedlung und den Wirren der Nachkriegszeit. Ein Junge, der seinen Platz im Leben sucht. Ein Geschichte voller Humor, Herzlichkeit und unvergesslicher Begegnungen.
Mit „Kerl aus Koks“ erzählt Michael Brandner von Paul, der als kleiner Junge aus Bayern ins Ruhrgebiet kommt. Zwischen rauem Alltag, großen Träumen und den Menschen, die ihn prägen, wächst er zu einem Mann heran, der das Leben mit all seinen Brüchen annimmt. Brandner zeichnet dabei ein ebenso lebendiges wie berührendes Bild einer vergangenen Zeit – voller Wärme, feinem Humor und einem liebevollen Blick auf die kleinen Momente, die das Leben ausmachen.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb über Brandners bewegtes Leben, daraus ließen sich „fünf Serien-Plots“ entwickeln – und genau diese erzählerische Kraft spürt man auf jeder Seite.
Michael Brandner selbst zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den bekanntesten deutschen Schauspielern. Ob in internationalen Kinofilmen wie „The Monuments Men“, zahlreichen Tatort-Produktionen oder als Publikumsliebling Reimund Girwidz in „Hubert ohne Staller“ – sein Gespür für gute Geschichten begleitet ihn seit jeher. Mit „Kerl aus Koks“ beweist er nun, dass er nicht nur vor der Kamera, sondern auch als Autor ein fesselnder Erzähler ist.
Neben seiner Arbeit vor der Kamera engagiert sich Brandner kultur- und berufspolitisch, unter anderem als Mitgründer des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) und der Deutschen Akademie für Fernsehen. Für sein Engagement wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
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